Dienstag, 1. Juli 2008

Was tut sie?

So ganz ohne Fußball?
Sie bereitet die Präsentation ihres Erinnerungsprojekts vor, die am Donnerstag, 03.07.08 ab 14 Uhr im Stadtteiltreff Mombach stattfinden wird. Damit ist sie ziemlich beschäftigt und wird schätzungweise erst wieder von sich hören lassen, wenn alles vorbei ist. Wer schon mal wissen will, worum es geht, kann hier schauen. Ansonsten am besten am Donnerstag einfach vorbei kommen.

Montag, 30. Juni 2008

Herzlichen Glückwunsch Spanien

Ich kann nur sagen, ich habe lange kein Turnier mehr gesehen, in dem ein Sieger so dermaßen verdient gewonnen hat. Spanien hat eine super Europameisterschaft gespielt und ich freue mich auch, dass sie endlich mal wieder einen Titel gewonnen haben und wir somit eine Mannschaft mehr in Europa haben, mit der demnächst zu rechnen sein wird. Gerade die Spanier wurden ja in den letzten Jahren eigentlich immer belächelt, sie spielten nie schlecht, schieden jedoch meist spätestens im Viertelfinale aus, weswegen man ihnen Titelgewinne noch weniger zutraute als den Niederländern. Dieses Jahr haben sie Europa und die Welt eines besseren belehrt.
Deutschland darf also den Titel Vize-Europameister tragen und zwar verdient. Das gilt in zweierlei Hinsicht: Zum einen hätten sie es nach der eher unkonstanten Leistung bei diesem Turnier nicht verdient, am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Zum anderen standen sie aber dennoch völlig zurecht und verdient in diesem Finale. Sie haben mehr als einmal gezeigt, dass sie neben ihren offensichtlichen Schwächen eben auch Stärken haben, die sie ausmachen: Effizienz, Kampfeswillen, Moral und Teamstärke. Im Offensiv-Bereich haben sie in manchen Spielen traumhaft agiert und die ein oder andere Poldi-Schweini-Kombination wird allen noch lange im Gedächtnis bleiben. Defensiv konnte einem jedoch das eine oder andere Mal Angst und Bange werden - auch gestern. Dieses Turnier hat deutlich gezeigt, dass die Jungs an ihre Grenzen stoßen, wenn sie gegen Teams spielen, die diese Schwächen auszunutzen vermögen. Auch im mentalen Bereich scheint mir der ein oder andere Mangel vorhanden zu sein, denn es ist schon faszinierend, wie schnell sich 11 Spieler kollektiv aus der Ruhe und aus dem Spielfluss bringen lassen. Aber nun genug der Worte, die Mannschaft hat ein tolles Turnier gespielt und man darf auch nicht vergessen, dass viele Spieler wenig Praxis vor dem Turnier hatten und dass das Team aus mehr kleinen Jungs als gestandenen Männern besteht. Dies berücksichtigend ist der Vizemeistertitel eine bärenstarke Leistung und das eine oder andere Spiel hat gezeigt, dass durchaus auch Steigerungen möglich sind. Die WM-Quali kann kommen und wir brauchen keine Angst zu haben.
Alles in allem fand ich es eine sehr schöne EM - tolle Spiele, schöne Tore, perfekte Anstoßzeiten, gute Stimmung.

Sonntag, 29. Juni 2008

Ein Titel muss her

Heute gilt es: Ein Titel muss her und einen Titel wird es zwangsläufig geben, denn um spätestens 23:30 Uhr sind wir entweder Europameister oder Vize-Europameister. Nur eins sind wir nicht und wollen wir auch nicht sein: Europameister der Herzen. Erstens würde uns nach dieser Achterbahn-EM keiner diesen Titel verleihen und zweitens, wer will denn das schon? Was die Welt nicht mehr braucht sind Meister der Herzen.
Es gibt allerdings ein Problem: Ich habe mich von der neuen F-Klasse (nein, F. steht nicht für Fußball) so berieseln lassen und mir einreden lassen, dass man an Erfolg glauben muss, um ihn zu bekommen, dass es mir schwer fällt, pessimistisch in das Spiel zu gehen. Da stellt sich dann natürlich die Frage: Kann die Deutsche Nationalmannschaft gewinnen, wenn Daniela daran glaubt? Oder ist das ein No-go? Oder muss dieser Bann einfach einmal gebrochen werden - quasi optimistisch zum Sieg? Denn es wäre ja schon ziemlich schwierig, wenn ich immer an Misserfolge glauben muss, damit Erfolge sich einstellen. Wäre für mein späteres Leben schwierig. Also gehe ich heute mit Siegesgewissheit an die Sache ran und wenn es nicht klappt, war es nicht meine Schuld, sondern die der labilen Heulsusen in der DFB-Elf. Jawohl ja!!!
Anderseits ist Deutschland heute nicht in der Favoritenrolle, nicht nach dem klasse Turnier, was die Spanier gespielt haben.
Wir werden sehen und nun werde ich mich mental einstimmen: Ein Becks und das WM-Finale 90! Und dann ziehe ich los um zum letzten Mal für zwei Jahre die Stimmung und das Kribbeln eines internationalen Turniers zu genießen. Es wird mir ab morgen fehlen, auch wenn ich mich freue, dann wieder mehr Zeit für mein neues Lieblingsbuch zu haben.

Donnerstag, 26. Juni 2008

Fußball

Fußballveranstaltungen haben eigentlich nicht den Ruf Orte der Toleranz und Integration zu sein. Im Gegenteil, in den letzten Jahrzehnten schienen Sexismus und Rassismus standardmäßig das Vokabular eines echten Fans zu prägen. Doch zumindest für große, internationale Turniere zeichnet sich gerade eine Wende ab. Seit der WM 2006 interessieren sich in Deutschland nicht nur Hinz und Kunz für Fußball, sondern auch Aische und Esengül, Britta und Nancy und Ahmed und Hassan. Bei dem Wort "Fußballfan" denkt man nicht mehr automatisch nur an Ronny Rülpser, sondern hat auch ein Bild vor Augen von verschiedensten Menschen, die genauso bunt zusammengewürfelt sind wie angemalt. Daher kann man es eigentlich als glückliche Fügung bezeichnen, dass genau in diese Phase das seit langem erste Aufeinandertreffen der Nationalmannschaften Deutschlands und der Türkei bei einem großen Turnier fiel. Im Vorfeld blickten alle Seiten dem Ereignis skeptisch entgegen. Insgeheim haben sicher nicht wenige die größten Ausschreitungen der letzten Jahre befürchtet. Doch sie blieben zum Glück aus und zumindest nach jetzigem Wissensstand war der gestrige Abend bis auf wenige, unschöne Ausnahmen ein fröhliches, internationales Fußballfest. Nach dem Abpfiff feierten viele Türken zusammen mit den deutschen Fans, die den knapp unterlegenen Gegnern wiederum die verdiente Anerkennung entgegen brachten. Doch überhaupt waren die letzten Tage ganz erstaunlich: auf einmal gab es im türkischen Imbiss an der Uni mehr zu besprechen als die Preise für gefüllte Fladenbrote; das deutsche Frühstücksfernsehen schaltete zu ihren Kollegen in die Türkei und alle Tageszeitungen berichteten zweisprachig. Allenorts konnte man beobachten, dass es tatsächlich einen Dialog gab zwischen Menschen, die sonst lieber aneinander vorbei leben. Diese Tatsache hat mich nun zu der zugegeben leicht pathetischen Frage geführt, ob Fußball vielleicht der kleinste gemeinsame Nenner ist, nachdem wir alle so lange gesucht haben. Die Forderung nach Dialog zwischen den Kulturen steht schon lange im Raum, doch bisher wollte dieser nicht so recht in Gang kommen. Es schien schwierig, die richtigen Worte und die richtigen Themen zu finden. Doch vor dem Fernseher oder Leinwand sind wir alle gleich. Machtlos 22 Spielern, 4 Unparteiischen und einem Ball ausgeliedert und nichts was wir sagen oder tun könnten, kann die Situation auf dem Platz verändern. Die Emotionen, die wir dann empfinden haben nichts zutun mit Politik, Religion oder Weltanschauung, streng genommen nicht einmal mit Patriotismus im klassischen Sinne. Sie schwanken immer nur zwischen Furcht und Freude, Begeisterung und Fassungslosigkeit, Erleichterung und Verzweiflung. Es geht nur um gelungene Pässe und Fehlpässe, Traumkombinationen und lausigen Ballverluste, Glanzparaden und Torwartfehler. Fußballturniere liefern dazu noch Unmengen an Gesprächsstoff, sie bieten eine Plattform für Austausch, jenseits von Ideologien und verbissenem Wahrheitsanspruch. Verschiedene Meinungen dürfen gesagt, heiß diskutiert, bezweifelt, verteidigt und verworfen werden, ohne dass es weh tut oder etwas zu zerstören droht.
Nun besteht das Leben ja nicht nur aus Fußballturnieren und ab Montag wird bei uns wieder der Alltag einkehren, in dem alles so ist, wie es vorher war. Genauso wenig wie die WM wird die EM ein Wunder hinterlassen. Kein Wunder, aber Erinnerungen an gemeinsam erlebte Emotionen, Parties, an Gespräche und daran, dass unglaublich viele unerschiedliche Menschen ein gemeinsames Interesse teilen: Fußball! Und wer weiß, vielleicht werden wir nach 20 WMs und EMs feststellen, dass der Abstand doch etwas kleiner geworden ist.

Ich geh jetzt nach Hause...

...habe ich in der 86. Minute zu meinen Freunden gesagt und meine Tasche geschnappt, meine Schuhe gesucht und den Abend verflucht. Denn nach dieser Leistung war ich mir sicher, dass es in der 90. Minute rappeln würde und das wollte ich nicht sehen. Ich schaffte es nicht rechtzeitig, meine Schuhe anzuziehen und wegzurennen und so war ich dabei, als es dann wirklich in der 90. Minute einschlug - in das Tor der Türken, geschossen von Phillip Lahm. Einfach unglaublich. Ich fürchte, jeder neutrale Beobachter hat in diesem Moment den Fußballgott verflucht und hatte der Türkei diesen Sieg gegönnt. Doch diesmal kam es anders. Das Halbfinaltrauma ist überwunden und wir dürfen laut - wenn auch nach dieser Leistung leicht beschämt FIIIINAAAALLEEEE singen.
Ich war übrigens kurz auf der Friedrich-Ebert und kann nur sagen, was ich gesehen habe hat mich sehr gefreut: Menschenmassen aller möglichen Nationen und Hautfarben haben friedlich und ausgelassen zusammen gefeiert. Hoffen wir, dass es so bleibt.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Halbfinale

Was soll ich schon groß schreiben? Heute ist es endlich soweit, das Halbfinalspiel zwischen Deutschland und der Türkei steht unmittelbar bevor. Ich trage bereits mein T-Shirt und die Flip-Flops stehen bereit. Mein gesunder Pessimismus sagt mir, dass es heute sehr schwer sein wird und bereitet mein Herz auf das schlimmste aller möglichen Dejá-vus vor: In der allerletzten Minute aus dem Turnier geschossen zu werden. Es ist wieder Halbfinale. Wird diese Runde vielleicht zu unserem nationalen Trauma? Zu dem, was die K.O-Spiele für die Holländer sind? Wir werden sehen.
Ansonsten hoffe ich aber egal wer wie gewinnt, auf eine große, schöne und friedliche Fußballparty. In der Stadt habe ich schon einge unserer hässlichsten Landsleute gesehen, die mit den kahl rasierten Köpfen, dem schlechten Klamottengeschmack und der Vorliebe für Schnapszahlen und Runen. Das diese an einem solchen Tag nicht in ihren Löchern bleiben, war ja zu befürchten.
Dennoch haben die Zeitungen allesamt sehr positiv und deeskalierend berichtet und Spiegel hat ein schönes Wort verwendet: Den Podolski-Patriotismus, was soviel bedeutet, dass man gleichzeitig mit einem Land jubeln und dem anderen trauern kann. Hoffen wir nur, das sämtliche Deppen beider Seiten bis dahin aus dem Verkehr gezogen wurden.
Ich bin gespannt auf den Abend der Abende!

Samstag, 21. Juni 2008

Haben die keine wichtigeren Themen?

Peinlich, peinlich, peinlich liebe SPD:
In einer Phase, in der sich Meldungen über einen erbitterten Führungsstreit, Putschversuche, geheime Treffen mit der Linkspartei und Chaos in Hessen überschlagen, kommt folgende Meldung geradezu erbärmlich rüber:

SPD-Politiker protestiert gegen Löw

Ein gewisser Herr Binding hat endlich einen Grund gefunden, in die Schlagzeilen zu geraten, er hebt den moralischen Zeigefinger gegen Jogi Löw, weil dieser sich in der Nachspielzeit des Viertelfinalspiels in seinem Glaskasten eine Zigarette angesteckt hat.
Zugegeben, das war keine Heldentat von ihm, aber vielleicht kann man sowas in so einer Situation ja auch einfach mal unkommentiert stehen lassen. Der Mann macht immerhin keine Werbung für Zigaretten, sondern war nervös und ahnte wahrscheinlich nicht, dass er in seinem Glaskasten so genau beobachtet wird.
Ich bin auch für strikten Nichtraucherschutz und begrüße das Rauchverbot in Stadien, jedoch ist es mir eigentlich völlig egal, was Leute tun, die in einem abgeriegelten Glaskasten sitzen.
Warum ich diese Meldung aber besonders lächerlich finde, hat einen anderen Grund. Da regt sich also allen Ernstes ein SPD-Politiker darüber auf, dass Jogi Löw ein schlechtes Vorbild für die Jugend ist. Da kann ich dann doch ehrlich nur sagen, dass es angebrachter wäre, erst einmal vor der eigenen Haustür zu kehren: Altbundeskanzler Helmut Schmidt präsentiert sich nämlich ständig kettenrauchend in der Öffentlichkeit und ist darauf auch noch stolz.
Aber gut, eins hat Herr Binding immerhin erreicht, er ist in den Schlagzeilen und sogar mir einen Blogeintrag wert. Wer weiß, vielleicht macht er ja damit indirekt Schleichwerbung - für eine Biersorte!
Na denn Prost!

Nun ist es also passiert

Das Halbfinal der Fußball-EM heißt
Deutschland-Türkei
Erstmal vorne weg: Großes Kompliment an die Türken, denn ich denke keine Mannschaft beherrscht es so gut Spiele zu drehen wie dieses Team, es ist wirklich unfassbar.
Nun zum kommenden Spiel. Für viele ist es ein Traum, für andere der befürchtete Albtraum. Ich kann mich nicht ganz entscheiden, was ich denken soll. Meine schlimmsten Befürchtungen sehen in etwa so aus:
Fünf Tage lang werden sehr viele Menschen gefragt oder ungefragt zu diesem Spiel den Mund aufmachen und es wird sehr viel bei raus kommen: Peinlich-dummes ausländerfeindliches Gesülz und gepflegte Ressentiments auf der einen Seite, nicht weniger peinliches aber eher martialisch-machohaftes Gebrülle auf der anderen Seite. Den Showdown gibt es dann am Mittwochabend und je nach dem wie es ausgeht, kommen die größten Deppen beider Seiten zu ihrem großen Einsatz. Hässliche deutsche Bildungsverlierer die Dönerbuden eintreten und emotionsgeladene Türken, die Flaschen werfen.
Aber selbst wenn es zu diesen unschönen Szenen kommen wird, sollte man sich vielleicht auf beiden Seiten daran erinnern, dass es eben "nur" eine von grauen Zellen weniger begünstige Minderheit sein wird, die sowas tut.
Der Rest wird vielleicht einfach nur Fußball schauen und dann vielleicht einfach nur feiern und ganz vielleicht an manchen Ecken sogar zusammen. Viele Türken haben beide Flaggen an ihren Autos und haben bei der WM mit uns gefeiert, klar sympatisieren sie auch mit ihrem Heimatland, wer würde das nicht tun, aber ich denke auch ihnen ist klar, dass es okay wäre, gegen Deutschland im Halbfinale auzuscheiden. Im Übrigen sind sie bisher noch nicht negativ aufgefallen, sondern haben friedlich und wunderschön gefeiert.
Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf dieses Spiel und wie damit umgegangen wird und hoffe, dass ich mich weder für meine eigenen Landsleute schämen, noch über türkische Mitmenschen ärgern muss. Ich wünsche mir eine gute, spannende und faire Party - auf dem Platz und außerhalb.

Freitag, 20. Juni 2008

Ich habe gerne recht!

Außer heute...da habe ich soooooo gern unrecht! Ich lasse mich so gern eines Besseren belehren. Ich werde so gern Lügen gestraft. Ich gebe zu, eine solche Leistung hätte ich der deutschen Nationalmannschaft nicht zugetraut. Einziger Nachteil: Es wird mir nicht gelingen, noch einmal so pessimistisch in ein Spiel zu gehen wie gegen Portugal, es sei denn, die Liste der Verletzten steigert sich auf 23 oder aber es werden noch 11 deutsche Spieler von der UEFA gesperrt, wegen "Jubeln nach dem Sieg" oder "Stollen auf dem Rasen". Man weiß ja nie :-))))))
Habe ich schon erwähnt, dass ich gern unrecht habe???

Donnerstag, 19. Juni 2008

Warum wirklich alles gegen Deutschland spricht

Ich gebe es zu, ich bin eine geborene Pessimistin. Daher will ich auch gleich anmerken, dass es nicht meiner negativen Grundeinstellung zu verdanken ist, wenn Teil II des Sommermärchens heute Abend beendet wird, denn auch bei dem Argentinienspiel 2006 war ich pessimistisch. Doch das ist leider auch schon das einzige gute Ohmen, was ich liefern kann. Ansonsten bin ich eher gut darin, alle anderen -möchte-gern-guten-Ohmen- zu widerlegen. Fangen wir an:

Die deutsche Mannschaft wird top motiviert sein und über sich hinaus wachsen, als Folge der harten UEFA-Entscheidung gegen Jogi Löw.
Dass harte bis unfaire Entscheidungen eines Fußballverbandes die Mannschaft nicht gerade zum Sieg führen, haben wir 2006 gelernt, Torsten Frings wurde für das Spiel gegen Italien von der FIFA gesperrt.
Die deutsche Mannschaft ist noch nie im Viertelfinale einer EM ausgeschieden.
Einmal ist immer das erste Mal.
Deutschland hat sich schon oft trotz schlechtem Fußball durchgewurschtelt.
Schlechter Fußball ist nicht gleichbedeutend mit nicht vorhandener spielerischer Klasse - und die ist zur Zeit das Problem der deutschen Mannschaft.
Außerdem treffen folgende schlechte Ohmen zu:
Deutschland hat schon oft bei wichtigen Turnieren gegen Portugal verloren.
Wieder einmal zittern wir um Torsten Frings. Er war der tragische Held des Italienspiels, weil er eben nicht mitspielen durfte, diesmal ist er verletzt und sein Einsatz umstritten.
Frings und Podolski wurden trotz Verletzung fit gemacht und sollen spielen, doch dass das nicht unbedingt ein Vorteil sein muss, haben wir gestern bei den Schweden gesehen. Zlatan Ibrahimovic spielte angeschlagen und nützte seiner Mannschaft somit gar nichts. Zum Schluss stand er mehr als dass er lief.
Die Mannschaft wirkt nicht wirklich geschlossen, Personalentscheidungen, Interviews der Spieler und die eine oder andere Szene auf dem Platz lassen die Vermutung zu, dass irgendetwas nicht stimmt. Das war bisher nie ein gutes Ohmen.
So und nun höre ich auf und wünsche euch allen trotzdem ein schönes Spiel und am Ende nicht zu traurig sein:
Andere Mütter haben auch schöne Söhne und andere Teams spielen echt tollen Fußball, den wir uns weiterhin anschauen dürfen.

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